Laufart beim Innsbruck Alpine Trailrun Festival
Anfang Mai machten sich fünf unserer Laufart Runners auf den Weg nach Innsbruck - genauer gesagt zum Innsbruck Alpine Trailrun Festival.
Ein Eventbericht von Jenni

Trailrunning-Fieber mitten in den Alpen
Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival (IATF) ist ein riesiges Trailrunning-Fest mitten in den Alpen. Anfang Mai verwandelte sich Innsbruck wieder für einige Tage in einen Treffpunkt für über 9.000 Trailrunnerinnen und Trailrunner sowie Fans und Familien aus 82 Nationen. Die gesamte Stadt war geprägt von sportlicher Begeisterung, guter Stimmung und einer ganz besonderen Atmosphäre. Mitten in der Innenstadt befindet sich quasi das Trailrunner-Dorf mit Messeshops sowie Start- und Zielbereichen für verschiedene Rennen und Distanzen.

Mitten in der Nacht geht es los
Für unsere rasende Reporterin Tamara begann das Anfeuern unserer Laufart-Bande mitten in der Nacht. Von Freitag auf Samstag fiel um Punkt 00:00 Uhr der Startschuss für die 110-km- und 85-km-Distanzen. Micha und Jenni starteten auf der 85-km-Strecke und wurden von Tamara, vielen jubelnden Menschen und lauter Musik auf die Strecke geschickt.
Ab 01:00 Uhr bietet das IATF für Zuschauende außerdem einen sogenannten „Cheering Bus“ an – eine tolle Idee für alle, die gerne mehrere Streckenpunkte anfahren möchten. Der Bus bringt Fans und Angehörige zu verschiedenen Stellen entlang der Strecke, sodass man die Läuferinnen und Läufer mehrfach sehen, anfeuern und unterstützen kann.

Tamara auf Support-Mission
Ab den frühen Morgenstunden machte zudem das sehr gute ÖPNV-Netz rund um Innsbruck das Erleben der Rennen noch einfacher. Tamara hatte schnell herausgefunden, welche Busse sie wohin bringen konnten. Dadurch schaffte sie es, an sage und schreibe sechs verschiedenen Streckenabschnitten zu unterstützen. Im Laufe des Morgens starteten nun auch die anderen Distanzen über 65 km, 42 km, 35 km, 25 km und 15 km. Dadurch war überall auf den Trails und in den Orten Bewegung.
Starke Leistungen auf den Trails
Hier startete Dennis über die 45-km-Distanz. Er empfand die Strecke als technisch und anspruchsvoll. Gerade deshalb ist sein Ergebnis beeindruckend: Er wurde Dritter in seiner Altersklasse! Mit einem breiten Grinsen im Gesicht konnte er ins Ziel laufen.
Unser Chris hatte leider keinen guten Tag. Aufgrund der Hitze und seines späten Starts um 10 Uhr beendete er den 37-km-Lauf bei Kilometer 20. Nun hat er wohl noch eine Rechnung offen.
Für Micha und Jenni war das Besondere, die 85 Kilometer gemeinsam zu laufen. Gemeinsam ist eben vieles einfacher. Auch unter den Läuferinnen und Läufern herrschte ein gutes Miteinander. Gerade in den Nachtstunden wurde aufeinander geachtet und sich gegenseitig unterstützt.
Es war für beide unheimlich motivierend, Tamara immer wieder an der Strecke zu sehen. Besonders in den Momenten, in denen die Beine einfach nur noch weh taten, half ihr Anfeuern den beiden enorm. Diese kurzen Begegnungen gaben neue Energie und sorgten für das ein oder andere Freudentränchen.

Emotionale Momente im Ziel
Am Mittag fuhr Tamara zurück zum Start- und Zielbereich, um dort die Bande aus dem Rheingau im Ziel zu empfangen. Nach vielen emotionalen Momenten, erschöpften, aber glücklichen Gesichtern und einer warmen Dusche ließ die Gruppe den Tag gemeinsam beim Pizzaessen und Geschichten-Erzählen ausklingen.

Fazit
Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival ist ein rundum gelungenes Event, das sowohl für erfahrene Ultraläuferinnen und Ultraläufer als auch für Anfängerinnen und Anfänger passende Distanzen bietet. Gleichzeitig ist es auch für Zuschauende ein echtes Erlebnis. Die Helferinnen und Helfer an der Strecke sorgen dafür, dass die VPs gut gefüllt sind und sich Läuferinnen, Läufer sowie Zuschauende bestens versorgt fühlen.
Ein besonderer Dank gilt den Helferinnen und Helfern sowie unserer rasenden Reporterin Tamara.
Text von Jenni
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